Die heutige Aktion von John und Ralf ist mehr als herzergreifend. John entdeckte vor ein paar Tagen bei seiner Futtertour einen Hund der eingesperrt in einer Holzkiste war. Der Hund sei sehr böse, so der Besitzer.  Als John näher kam, stockte ihm der Atem. Der Hund war in eine Kiste eingesperrt die nicht viel grösser war als der Hund selber. Und das sein ganzes bisheriges Leben lang. Als John versuchte dem Mann zu erklären, dass der Hund nur böse sein könne, wenn man ihn so halte, meinte der Mann, er könne ihn für Fr. 30.– haben. John zögerte keine Sekunde. Der Hund durfte sich nie bewegen, stand in seinen Bedürfnissen und sah niemals Tageslicht. Von der Hitze gar nicht zu sprechen. Sein gesamtes Leben spielte sich in dieser Kiste ab.

Heute wurde der Hund befreit und an einen abgelegenen Ort im Tschungel gebracht, wo er künftig mit Futter betreut wird. Die ersten Schritte, die erste Freiheit im Leben eines geschundenen Hundes. Da John zu sehr mit dem Besitzer beschäftigt war, gibt es noch keine guten Bilder. Die werden aber folgen. Der Hund sei, sobald er aus der Transportboxe entlassen wurde friedlich gelaufen. Von Aggressivität keine Spur mehr. Wir danken John für sein Einschreiten, und sein ehrenamtliches Engagement. Wir ziehen den Hut vor Menschen wie ihm und danken im Namen dieser vergessenen Seele.

In der Innenkiste rechts eingesperrt, durfte der Hund NUR in die äussere Kiste, niemals aber nach draussen – ganze zwei Jahre lang. 

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