Jessica Vera – Abenteuer als freiwillige Helferin

Jessica Vera – Abenteuer als freiwillige Helferin

Da stand ich nun in Zürich am Flughafen. Ehrlich gesagt hatte ich ein ziemlich mulmiges Gefühl im Magen. Was erwartet mich wohl in Thailand? Was muss ich wohl genau machen? Wie geht es den Hunden? Wie sind die Leute? Alles Fragen die mir durch den Kopf gingen.

Nach einer langen Reise bin ich um ca. 14.00 Uhr endlich angekommen. Meine erste Schicht im Shelter wäre eigentlich am Tag nach meiner Ankunft gewesen. Natürlich konnte ich aber nicht so lange warten und habe mich auf den Weg zum Shelter gemacht. Begrüsst wurde ich lautstark von allen Hunden. Kurz danach haben sich alle wieder beruhigt und mich mal von oben bis unten beschnüffelt um mich kennenzulernen. Bereits am ersten Abend habe ich ein paar Stunden da verbracht damit ich auch jeden Hund persönlich begrüssen konnte.

Und dann was er schon passiert, ich war hin und weg von den Hunden und habe mich schon x-fach verliebt.

Die Tage darauf durfte ich tolle Erlebnisse mit den Hunden erfahren. Wir haben uns aneinander gewöhnt und ich durfte spüren wie die Hunde angefangen haben mir zu vertrauen. Umgekehrt war das natürlich nicht anders. Täglich wurden die Gehege gereinigt, die Zecken kontrolliert, gefüttert, gespielt und vor allem viel geschmust ;). Ebenfalls haben wir vor oder nach unseren Schichten ein paar Hunde mitgenommen zum Strand. Da noch nicht alle Hunde viel Erfahrung an der Leine haben war das nicht immer ein einfaches Unterfangen. Spass gemacht hat es aber auf jeden Fall.

Es ist wunderbar zu sehen, dass diese Hunde ein Leben ohne Hunger und ohne Angst vor dem Morgen leben dürfen. Natürlich haben die Hunde nicht den Auslauf, den wir und in der Schweiz gewohnt sind. Sie können nicht jeden Tag spazieren gehen. Aber für ein Hund in Thailand dürfen diese glücklichen Hunde ein wunderbares Leben leben. Das alles ist nur möglich dank ihren Spenden. Es ist ein tolles Projekt, es sind tolle Menschen dort und es sind wunderbare Hunde die für jeden Franken dankbar sind.

Der Abschied fiel mir extrem schwer und ich wäre sehr gerne länger geblieben. Trotz traurigem Abschied ging ich mit einem vollgepackten Rucksack an Erfahrungen nach Hause. Und ich hoffe, dass ich diese Erfahrung ganz bald wiederholen darf. Herzlichen Dank an alle die dieses Projekt unterstützen und so vielen Hunden ein besseres Leben schenken!

 

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